Nun stellt er uns seinen funkelnden neuen Roman vor: „Einer fehlt“ (Piper) ist die Geschichte einer langjährigen Freundschaft dreier Männer und ihrer schwersten Prüfung. Paul und Georg haben einander schon als Internatsschüler kennengelernt. Während ihrer Studentenzeit in den wilden Siebzigern kam der Dritte im Bund dazu: Schubert, dessen Klaviertalent ihm seinen Spitznamen eingebracht hat und der als Gitarrist bei Spontankonzerten auf toskanischen Marktplätzen im Handumdrehen ein Abendessen für sich und seine Freunde einspielt. Geistreicher, vorzugsweise schwarzer Humor verbindet das Trio ebenso wie die Begeisterung für Kunst, Malerei und Literatur. Alle drei machen in der Kultur Karriere, alle drei verlieben sich in die belesene Carolin. Beinahe entzweit, schaffen sie es doch, ihre Verbundenheit zu bewahren.
Vor der größten Bewährungsprobe steht ihre Freundschaft, als plötzlich Georgs Ehefrau Malin stirbt und der Witwer verschwindet. In größter Sorge um ihn machen sich Paul und Schubert auf die Suche – und auf eine Reise in die eigene Vergangenheit, die sie nach Italien führt, wo sie einst als junge Lebenskünstler miteinander unterwegs waren: ein Roadtrip, bei dem es – zwischen Beethoven-Symphonien und Selbstironie – um Verluste und Liebe, begrabene und gelebte Träume, viel zu lang verschwiegene Fragen und Vertrauen geht, um die gemeinsame Vergangenheit und Möglichkeiten, etwas aus der Zukunft zu machen …